Jahresrückblick 2025: Sichtbar geworden, Erfahrungen gesammelt, gewachsen

Beitragsbild Jahresrückblick 2025, zu sehen Angelina mit Kater Pirate
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2025 war für mich ein Jahr des Aufbaus, der kleinen Schritte und vieler Erfahrungen, die mich fachlich und persönlich weitergebracht haben. Besonders aufregend war der Start meiner Selbstständigkeit: Ich spürte eine Mischung aus Vorfreude und Angst vor den ersten Beratungen. Meine Sorgen waren jedoch unbegründet, denn ich durfte mich über erfreuliche Ergebnisse und wertvolles Feedback von Katzenhalterinnen und Katzenhaltern freuen, die mir zeigten, dass sich mein Engagement lohnt.

Mein fachlicher Schwerpunkt – Konflikte unter Katzen und (Wieder-)Zusammenführungen – hat sich dabei klar herauskristallisiert und bestimmte viele meiner Beratungen und Lernprozesse. Es war kein Jahr voller schneller Erfolge, dafür eines voller Lernmomente, Herausforderungen und wertvoller Erkenntnisse. In diesem Jahresrückblick 2025 erzähle ich, was mich bewegt, worauf ich stolz bin und welche Erkenntnisse ich mit in 2026 nehme.

Meine Themen und Highlights in 2025

Von der Werkstoffingenieurin zur Katzenberaterin: So begann meine Selbstständigkeit

Dieses Jahr bin ich in das große Abenteuer der Selbstständigkeit gestartet. Zwar erstmal nur nebenberuflich, aber wer weiß, ob daraus nicht eine vollberufliche Selbstständigkeit werden kann 😊.

In meinen Hauptberuf bin ich übrigens Werkstoffingenieurin und gehe systematisch den Ursachen für verschiedene Schäden an Bauteilen auf den Grund. Obwohl es eine ganz andere Tätigkeit ist (Katzen gehen nicht „kaputt“😉), gibt jedoch auch parallelen, welche mir bei Problemverhalten von Katzen helfen. Ich bin es durch meinen Hauptberuf gewohnt mit einer detektivischen, schrittweisen Herangehensweise Ursachen auf den Grund zu gehen. Statt zu raten sammle ich Hinweise, frage nach, beobachte und denke Schritt für Schritt. Statt vorschnell zu urteilen, hilft mir meine wissenschaftliche Vorgehensweise auch bei den Katzenberatungen.

Eine neue Herausforderung in meiner Arbeit als Katzenverhaltensberaterin ist, dass ich nicht direkt mit den Katzen arbeite, sondern vor allem mit dir als Halter*in. In der Werkstofftechnik kann ich selbst messen, prüfen und unter dem Mikroskop nachsehen. Doch bei den Verhaltensberatungen kann ich nichts auseinanderbauen und keine Proben nehmen. Stattdessen muss ich über Gespräche, Videos, Fotos und deine Antworten ein Bild zusammensetzen.

Das bedeutet viel Kommunikation, Nachfragen, Klären und Missverständnisse bemerken. Wenn Informationen ungenau sind, kann ich schnell in die falsche Richtung denken. Das ist anspruchsvoll und gleichzeitig spannend. Ich lerne, noch genauer zuzuhören, präzisere Fragen zu stellen und verständlich zu erklären, warum ich etwas wissen möchte. Und du wirst dadurch aktiver Teil der Lösung für deine Katze.

Ein weiterer Punkt ist natürlich auch, dass Katzen Lebewesen mit ihren eigenen Persönlichkeiten sind. Metalle und Kunststoffe sind tote Gegenstände, welche klaren physikalischen Gesetzen folgen und ihr Verhalten lässt gut vorhersagen. Katzen sind hingegen in ihrem Verhalten komplexer und oft schwer vorhersehbar. Katzen reagieren auf Stimmung, Umwelt, Erfahrungen und Beziehungen. Zwei Katzen können auf dieselbe Situation völlig unterschiedlich reagieren und jede Entscheidung eines Halters kann das Verhalten beeinflussen, so dass kleine Veränderungen im Alltag große Auswirkungen haben können. Das macht die Arbeit spannend, aber auch herausfordernder die passenden Lösungen zu finden. Daher ist es aber auch so wichtig individuell zu beraten und genauer hinzusehen, denn allgemeingültige Regeln gibt in der Katzenwelt nicht.

geplatztes Rohr und Katze
Meine zwei Welten haupt- und nebenberuflich

Von Unsicherheit zu Erfahrung: Mein Weg durch die ersten Katzenberatungen

Ich konnte es kaum erwarten die ersten Anfragen zu bekommen und gleichzeitig hatte ich Bammel vor der ersten Beratung 😬 Ich hatte Sorge, dass ich die Katzenhalter enttäusche und meine Empfehlungen nicht den gewünschten Erfolg bringen. Ich spürte diese Mischung aus Vorfreude und Druck. Ich wollte unbedingt zeigen, dass sich all die Ausbildung und Vorbereitung gelohnt haben. Gleichzeitig tauchte immer wieder der Gedanke auf, ob ich jeder Situation wirklich gerecht werde. Jede Katze, jedes Zuhause, jede Vorgeschichte bringt eigene Herausforderungen mit. Reicht mein Wissen aus? Was, wenn ich etwas übersehe?

Ich hatte das Glück, dass ich mit wahnsinnig tollen Katzenhalter*innen zusammen arbeiten durfte, mit denen die Kommunikation sehr einfach war und das Wohlergehen der Katze*n immer klar im Fokus stand. Ich merkte, dass eine sorgfältige Analyse, realistische Erwartungen und ehrliche Kommunikation mit den Haltern viel bewirken kann. Und vor allem, dass meine Beratungen tatsächlich zu nachhaltigen Lösungen führen. Die positiven Rückmeldungen waren Balsam auf meiner Seele und geben mir Mut diesen Weg weiter zu gehen. Es gibt einfach kein besseres Gefühl, als zu wissen, dass man dazu beitragen konnte, dass Menschen und Katzen wieder in Harmonie zusammenleben können.

Ich habe mit jeder Beratung vieles dazu gelernt, z.B. dass meine Ersteinschätzung nicht immer stimmen muss. Es gab Beratungen, bei denen ich dachte, dass es ein schwieriger und langwieriger Weg werden könnte, doch es kam viel schneller zu einer Besserung, als ich gedacht habe. In anderen Fällen, dachte ich, dass wir die Probleme schnell in den Griff bekommen würden, doch letztendlich wurde es doch komplizierter. Katzen überraschen mich immer wieder, so dass ich hinsichtlich der Erfolgsprognosen jetzt noch vorsichtiger geworden bin.

Ich habe mit jeder Beratung viel Erfahrung hinzu gewonnen und auch gemerkt, was ich in zukünftigen Beratungen noch besser machen kann. Insbesondere bei Konflikten unter Katzen habe ich gemerkt, dass ich das Training noch besser erklären muss und habe daher auch Videos und Bilder zur Veranschaulichung produziert und zusätzlich zum Trainingsplan zur Verfügung gestellt.

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Diesen Blumenstrauß habe ich von einem lieben Kundenpaar bekommen, welches sehr dankbar über meine Hilfe war

Mein Fokus-Thema: Konflikte unter Katzen

Schon in den ersten Monaten meiner Beratungstätigkeit wurde deutlich, wohin sich mein Schwerpunkt entwickeln würde. Die meisten Anfragen hatten eines gemeinsam: Konflikte unter Katzen oder Zusammenführungen, die nicht funktioniert hatten. Genau das ist der häufigste Grund, warum Katzenhalter professionelle Unterstützung suchen. Wenn Katzen sich jagen, angreifen oder dauerhaft aus dem Weg gehen, leidet nicht nur das Zusammenleben der Tiere, sondern die gesamte Stimmung im Haushalt. Viele Halter sind erschöpft, verunsichert und wissen nicht was sie noch tun können. Die Angst ist groß eine Katze abgeben zu müssen.

Dieses Thema betrifft mich auch persönlich. Ich habe selbst erlebt, wie belastend dauerhafte Kämpfe zwischen Katern sein können. Eigene Katzen, die sich nicht mehr entspannen können, permanente Wachsamkeit und das Gefühl, ständig eingreifen zu müssen. Diese Erfahrungen haben meinen Blick auf Katzenkonflikte stark geprägt und mir gezeigt, wie viel Unsicherheit und Hilflosigkeit damit einhergehen. Über die Monate hat sich für mich immer klarer herauskristallisiert, dass genau hier mein Fokus liegen soll: bei Konflikten unter Katzen und bei Vergesellschaftungen, die festgefahren wirken oder bereits gescheitert sind.

Konflikte zwischen Katzen sind hochkomplex und lassen sich selten mit einfachen Tipps lösen. Ohne fachliche Begleitung passieren schnell Fehler, die gut gemeint sind, die Situation aber weiter verschärfen. Zu frühes Zusammenlassen, falsche Einschätzung von Stresssignalen oder fehlende Struktur im Alltag sind typische Stolpersteine. Gleichzeitig durfte ich in meiner Arbeit sehr gute Erfolge erleben. Mit einer klaren, schrittweisen Vorgehensweise und einer individuell angepassten Wiedervergesellschaftung können Katzen lernen, sich wieder sicher zu fühlen und einander neu wahrzunehmen.

Die Halter*innen benötigen Geduld, Frustrationstoleranz und die Bereitschaft, Prozesse auszuhalten, die nicht linear verlaufen. Es braucht aber auch den Willen, Dinge zu verändern und dranzubleiben. Katzentraining spielt dabei eine zentrale Rolle, nicht als Tricktraining, sondern als Werkzeug zur Stressreduktion, zur positiven Verknüpfung und zur Verbesserung der Kommunikation. Wenn diese Bausteine zusammenkommen, ist ein harmonisches Zusammenleben keine unrealistische Wunschvorstellung, sondern ein erreichbares Ziel, was die Erfolge in meinen Beratungen dieses Jahr gezeigt haben.

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Der Wunsch aller Katzenhalter*innen: ein harmonisches Zusammenleben

Ich habe meinen Blog gestartet

Der Blog war ehrlich gesagt schon während meiner Ausbildung ständig in meinem Kopf. Ich habe in dieser Zeit unglaublich viel über Katzenverhalten, Emotionen und Lernprozesse gelernt und mir war früh klar, dass ich dieses Wissen nicht für mich behalten möchte. Katzenhalter brauchen verständliche, fundierte Informationen und nicht noch mehr Halbwissen aus irgendwelchen Foren. Während der Ausbildung fehlte mir dafür allerdings schlicht die Zeit. Lernen, üben, reflektieren, das ging vor. Mit dem Start meiner Website habe ich dann endlich angefangen, die ersten Blogartikel zu schreiben und genau da hat sich vieles richtig angefühlt.

Mein Ziel mit dem Blog ist klar. Ich möchte aufklären, praktische Anleitungen geben, typische Mythen und Irrtümer rund um Katzenhaltung einordnen und auch dazu anregen, den eigenen Umgang mit der Katze zu hinterfragen. Katzenverhalten ist kein Bauchgefühl, sondern lässt sich erklären, beobachten und einordnen. Natürlich wäre es gelogen zu sagen, dass SEO für mich keine Rolle spielt. Über Google besser gefunden zu werden ist wichtig, gerade am Anfang. Gleichzeitig ist SEO ein schwieriges Thema. Keyword-Recherche und Texte nur für Suchmaschinen zu schreiben machen mir wenig Freude und passen nicht zu dem Anspruch, den ich an meine Arbeit habe. Deshalb habe ich mich bewusst dafür entschieden, über die Themen zu schreiben, die mir fachlich wichtig sind und bei denen ich wirklich etwas zu sagen habe.

Gleichzeitig beobachte ich mit gemischten Gefühlen, wie stark KI den Content-Bereich verändert. Das macht mir durchaus Sorgen, gerade weil oberflächliche Texte dadurch noch schneller und massenhafter entstehen. Umso wichtiger erscheint mir ein Blog, der auf echter Erfahrung, Fachwissen und kritischem Denken basiert. Aktuell ist die Zahl der Blogleser noch sehr überschaubar, aber genau das gehört zum Anfang dazu. Für mich ist der Blog kein schnelles Marketinginstrument, sondern ein langfristiges Projekt und ein Ort für fundierte Inhalte rund um Katzen.

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Erschwerte Bedingungen beim Bloggen 😄

Technik, Social Media und Werbung

Die Selbstständigkeit hat mir sehr schnell gezeigt, wie viel Technik plötzlich zum Alltag gehört. Ich wollte von Anfang an so viel wie möglich selbst machen. Nicht nur, um Kosten zu sparen, sondern auch, um unabhängig zu bleiben und nicht bei jeder kleinen Änderung auf Agenturen angewiesen zu sein. Das hat mich viel Zeit gekostet, vor allem die Erstellung meiner Website mit WordPress. Rückblickend war das anstrengend, aber es hat sich gelohnt. Heute kann ich meine Website so gestalten, wie es für mich stimmig ist, Inhalte selbst anpassen und flexibel reagieren, wenn sich etwas verändert.

Was ich deutlich unterschätzt habe, sind die vielen zusätzlichen Kosten im Hintergrund. Sicherheitslösungen, Cookie-Tools, Plugins für Datenschutz, Keyword-Recherche, Newsletter, Terminbuchung und weitere Zusatzsoftware. Viele dieser Tools sind sinnvoll oder sogar notwendig, verursachen aber laufende monatliche Kosten, die sich schnell summieren. Dazu kommen Themen wie Buchhaltung, Rechnungen und Steuern. Alles Bereiche, die komplex sind, Zeit fressen und in denen Fehler schnell teuer werden können.

Am schwersten fällt mir ganz klar Social Media. Direkt zum Start meiner Selbstständigkeit habe ich Unternehmensprofile bei Facebook und Instagram angelegt, ohne dort viel Erfahrung zu haben. Privat war ich eher stille Mitleserin und nie jemand, der sich gern selbst in den Vordergrund stellt. Sichtbar zu sein, regelmäßig Inhalte zu posten, Reels zu erstellen und Reichweite aufzubauen, ist eine echte Herausforderung. Es ist nicht nur technisch anspruchsvoll, sondern fordert auch persönlich einiges ab.

Beim Thema Werbung war ich bisher sehr zurückhaltend. Die Sorge, Geld zu verbrennen, ist groß, gleichzeitig möchte ich mehr Katzenhaltern helfen und natürlich auch mehr Kunden erreichen. Deshalb habe ich mich für einen ersten, vorsichtigen Schritt entschieden und einen 0-Euro-Guide erstellt. In meinem Guide „Sofortmaßnahmen zur Streitschlichtung“ zeige ich einfache, sofort umsetzbare Strategien, die helfen können, akute Konflikte zwischen Katzen zu entschärfen. Der Guide soll echten Mehrwert bieten und gleichzeitig den Aufbau einer E-Mail-Liste ermöglichen. Mir ist bewusst, dass ich 2026 an Google- und Meta-Ads nicht vorbeikommen werde, wenn ich meine Arbeit weiter ausbauen und mehr Katzenhalter erreichen möchte.

Gesundheitliche Probleme bei den Katzen

Ein Thema, das 2025 leider viel Raum eingenommen hat, waren gesundheitliche Sorgen bei allen drei Katern. Besonders bei Reiki und Pirate gab es Phasen, die mich emotional sehr mitgenommen haben. Bei Reiki begann es mit einem Abszess am Schwanzansatz, kurz darauf folgte eine Viruserkrankung und wieder diese belastende Phase, in der er kaum bis gar nicht fressen wollte. Mehrere Tierarztbesuche, viel Beobachtung und ständige Sorge gehörten plötzlich zum Alltag. Kaum war das einigermaßen überstanden, traf es auch Pirate. Er reagierte mit hohem Fieber und völliger Futterverweigerung. In einer Nacht hatte er 41 Grad Fieber und ich bin mit ihm mitten in der Nacht in die Tierklinik gefahren. Die Angst, ihn zu verlieren, war sehr real. Ich lag nachts wach neben ihm und habe jeden Atemzug beobachtet. Es dauerte einige Tage, bis er wirklich über den Berg war und langsam wieder zu Kräften kam.

Zusätzlich standen zwei Zahn-OPs an, eine bei Reiki und eine bei Diego. Bei Diego blieb es leider nicht unkompliziert. Die Naht ging wieder auf, was einen zweiwöchigen Hausarrest notwendig machte, damit alles sauber verheilen konnte. Für Diego war das extrem schwer auszuhalten. Er ist kein Kater, der Einschränkungen gelassen hinnimmt. Um ihm diese Zeit erträglicher zu machen und Schmerzen zu lindern, bekam er täglich Gabapentin, was ihm sichtbar geholfen hat, zur Ruhe zu kommen.

Bei Diego kommt außerdem die Arthrose hinzu. Seit gut einem Jahr bekommt er nun monatlich Solensia-Spritzen, die er glücklicherweise sehr gut verträgt. Das bedeutet regelmäßige Tierarztbesuche und konsequentes Transportkorbtraining, aber auch deutlich mehr Lebensqualität für ihn. Diese Monate haben mir wieder sehr klar gezeigt, wie belastend chronische und akute Erkrankungen bei Katzen sein können und wie eng Sorge, Verantwortung und Hilflosigkeit manchmal beieinanderliegen, selbst wenn man fachlich viel weiß und genau hinschaut.

Muttersein ist manchmal schwer

Ich habe lange überlegt, ob ich diesen Abschnitt überhaupt schreibe. Muttersein ist ein sehr persönliches Thema und nicht alles, was belastet, gehört automatisch in einen Jahresrückblick. Gleichzeitig wäre es unehrlich, diesen Teil komplett auszuklammern. 2025 war auch hier kein leichtes Jahr. Mein Sohn ist neun Jahre alt, hat eine ausgeprägte Impulskontrollstörung, einen starken Dickkopf und das Dauerthema Medienzeit begleitet uns täglich. Immer wieder gab es neue Schwierigkeiten, vor allem durch aggressives Verhalten gegenüber Mitschülern, die uns als Familie stark gefordert haben.

Für mich persönlich war das besonders herausfordernd, weil ich sehr sensibel und emotional bin. Es gab viele Momente, in denen sich das Gefühl eingeschlichen hat, eine schlechte Mutter zu sein, es nie richtig machen zu können und ständig zu scheitern. Diese Gedanken gehen nicht spurlos an mir vorbei und haben ihre Spuren in Form von Erschöpfung hinterlassen. Gerade dann, wenn man ohnehin viel trägt, wird jede weitere Baustelle schwerer.

Ich habe 2025 gemerkt, dass der bisherige Weg mich an meine Grenzen bringt. Ständiges Streiten, Regeln durchsetzen, Druck aufbauen, egal ob von außen oder aus mir selbst heraus, verschärft die Situation oft mehr, als dass es hilft. Deshalb suche ich bewusst nach einem leichteren Weg. Nicht, weil mir Konsequenz egal wäre, sondern weil ich unsere Beziehung schützen möchte. Denn wenn der Druck zu groß wird, leidet nicht nur der Alltag, sondern vor allem die Verbindung zueinander. Und genau diese Verbindung ist für mich das Wichtigste, auch wenn der Weg dorthin manchmal alles andere als einfach ist.

Weitere schöne und besondere Momente in 2025

Mein 2025-Fazit

Worauf bin ich 2025 stolz?

Wenn ich ehrlich bin, musste ich bei dieser Frage erst einmal innehalten. Stolz ist für mich kein lautes Gefühl und nichts, was sich sofort aufdrängt. 2025 war kein Jahr großer Zahlen oder schneller Erfolge, sondern ein Jahr des Aufbaus. Und genau darauf bin ich rückblickend stolz. Ich bin in die Sichtbarkeit gegangen, habe meine ersten Beratungen durchgeführt und Verantwortung übernommen, auch wenn Unsicherheit und Zweifel mit am Tisch saßen. Ich habe nicht gewartet, bis sich alles perfekt anfühlt, sondern bin losgegangen und habe Erfahrungen gesammelt.

Besonders stolz bin ich darauf, dass sich mein fachlicher Fokus klar herauskristallisiert hat. Durch echte Fälle, Reflexion und eigene Erfahrungen weiß ich heute, dass Konflikte unter Katzen und Vergesellschaftungen mein Thema sind. Ich habe mich bewusst dafür entschieden, Inhalte mit Substanz zu erstellen, auch wenn Reichweite und Sichtbarkeit dadurch langsamer wachsen. Blog, Website und mein erster 0-Euro-Guide sind keine Marketinghüllen, sondern Ausdruck meiner Haltung und meiner Arbeitsweise.

2025 war auch ein Jahr außerhalb meiner Komfortzone. Technik, Buchhaltung, rechtliche Themen, Social Media und Werbung haben mir vieles abverlangt. Nicht alles lief leicht, nicht alles lief rund, aber ich bin drangeblieben. Vielleicht ist genau das der Punkt, auf den ich am meisten stolz bin. Dass ich nicht aufgegeben habe, obwohl der Weg leise, anstrengend und manchmal zäh war.

Ich bin auch stolz, dass ich mit dem Bloggen dran geblieben bin, auch wenn es viel Zeit kostet. Dank Judith Peters habe ich es geschafft in 9 Monaten 18 Blogartikel zu veröffentlichen! Ich finde das ist für den Anfang einen sehr guter Schnitt. Die nächsten Blogartikel sind teilweise sogar schon fast fertig geschrieben und warten im Januar auf die Veröffentlichung. Schau also regelmäßig vorbei 😉.

Ein weiterer Punkt auf den ich sehr stolz bin, ist, dass ich bei meiner ehrenamtlichen Tätigkeit im Katzenhaus Oberwürzbach bisher nicht in die Versuchung gekommen bin eine weitere Katze zu adoptieren. Ich habe mich bereits mehrfach in eine Katze verliebt, jedoch bin ich mittlerweile reflektiert genug, dass ich weiß, dass ich insbesondere meinem Diego damit keinen Gefallen tun würde. Und ganz ehrlich, drei Kater reichen mir, denn ich habe gemerkt, dass es bereits schon schwer genug ist allen drei gerecht werden.

Was habe ich 2025 über mich selbst gelernt?

2025 hat mir vor allem eines gezeigt: Ich kann dranbleiben, wenn ich wirklich von etwas überzeugt bin. Auch dann, wenn es zwischendurch zäh wird oder die äußere Bestätigung ausbleibt. Ich habe gemerkt, wie viel ich mir selbst erarbeiten kann, fachlich wie organisatorisch, und dass ich mir deutlich mehr zutrauen darf, als ich oft denke. Gleichzeitig habe ich gelernt, meine Komfortzone nicht als feste Grenze zu betrachten. Ich gehe heute öfter einen Schritt weiter, traue mich mehr und halte das Unbehagen besser aus, das damit einhergeht.

Besonders klar geworden ist mir, wie viel Freude mir die Beratungen und die Kommunikation mit den Haltern machen. Diese Gespräche sind kein Energieräuber, sondern im Gegenteil ein Teil meiner Arbeit, der mich trägt. Gleichzeitig habe ich gelernt, dass Motivation nicht linear verläuft. Nach Phasen von Frust kann ich wieder mit Elan weitermachen, aber nur, wenn ich mir bewusst Pausen erlaube. Ich brauche diese Pausen nicht als Belohnung, sondern als Voraussetzung, um langfristig arbeitsfähig zu bleiben.

Ich habe auch meine Stolpersteine deutlicher erkannt. Ich verliere mich manchmal im Klein-klein, starte zu viele Dinge parallel und bringe sie nicht konsequent zu Ende. Das kostet Energie und erzeugt unnötigen Druck. Positiv ist aber, dass ich zunehmend strukturierter werde und beginne, Prioritäten klarer zu setzen. 2025 hat mir außerdem gezeigt, wie wichtig eine klare Positionierung und eine durchdachte Strategie sind, statt mich treiben zu lassen. Und vielleicht die wichtigste Erkenntnis: Ich sollte mich nicht zu schnell runterziehen lassen, nicht ständig vergleichen und weniger auf andere schauen. Mein Tempo, mein Weg und meine Art zu arbeiten dürfen so sein, wie sie für mich stimmig sind.

Welche wichtigen Lektionen hat mir 2025 mitgegeben?

2025 hat mir einige Lektionen mitgegeben, die nicht immer angenehm waren, aber wichtig. Eine davon ist, wie wenig bekannt es nach wie vor ist, dass Katzenhalter sich professionelle Hilfe holen können. Viele wissen schlicht nicht, dass es Menschen gibt, die sie bei Konflikten, Zusammenführungen oder auffälligem Verhalten fachlich begleiten. Und wenn sie es wissen, wird die Entscheidung, Unterstützung zu suchen, oft sehr spät getroffen. Häufig erst dann, wenn die Situation bereits festgefahren ist und der Leidensdruck extrem hoch.

Das hat mir auch gezeigt, dass Anfragen keine Selbstläufer sind. Gute Arbeit allein reicht nicht aus, um automatisch gefunden zu werden. Gleichzeitig habe ich in meiner ehrenamtlichen Tätigkeit im Tierheim schmerzlich erlebt, wie schnell Katzen wieder abgegeben werden. Nicht selten nach wenigen Tagen, weil Zusammenführungen schwierig sind oder Erwartungen enttäuscht werden. Statt sich zu informieren oder Hilfe anzunehmen, wird die Katze zurückgebracht. Das auszuhalten fällt mir schwer und macht deutlich, wie groß der Bedarf an Aufklärung noch immer ist.

Alte Mythen halten sich hartnäckig. Aussagen wie „Katzen klären das unter sich“, „die Katze markiert aus Protest“ oder „Katzen kann man nicht trainieren“ begegnen mir weiterhin regelmäßig. 2025 hat mir sehr klar gezeigt, dass Aufklärungsarbeit kein Nebenprodukt meiner Arbeit ist, sondern ein zentraler Bestandteil davon. Gleichzeitig habe ich gelernt, meine eigenen Grenzen ernster zu nehmen. Im Tierheim möchte ich nur noch wenige Vermittlungen übernehmen, weil ich merke, wie sehr ich in den Beratungsmodus rutsche und Situationen analytisch zerlege, statt sie emotional auszuhalten.

Auch im Zusammenleben mit meinen eigenen Katzen habe ich wieder gelernt, wie wichtig es ist, Unwohlsein und Schmerzen frühzeitig zu erkennen. Ich bin sehr froh über das Wissen und die Beobachtungsgabe, die ich mir erarbeitet habe. Trotzdem bleibt es eine Herausforderung, weil Katzen Meister darin sind, Symptome zu verbergen. Diese Erfahrung erdet mich immer wieder und erinnert mich daran, dass Lernen, Hinterfragen und genaues Hinsehen niemals aufhören.

Wofür bin ich 2025 besonders dankbar?

2025 hat mir sehr deutlich gemacht, wie viel Stabilität und Unterstützung ich in meinem Leben habe und wie sehr das meinen Weg möglich macht. Ich bin dankbar für einen sicheren Job, der mir gleichzeitig den Raum gibt, mich nebenberuflich selbstständig zu verwirklichen. Ich muss keine schnellen Gewinne erzielen und kann mir erlauben, Dinge in Ruhe aufzubauen, Entscheidungen abzuwägen und fachlich sauber zu arbeiten. Diese Freiheit ist alles andere als selbstverständlich.

Besonders dankbar bin ich für meine Familie. Mein Mann und mein Sohn tragen diesen Weg mit, geben mir Zeit, Raum und Rückhalt und ermöglichen mir, die Katzenverhaltensberatung Schritt für Schritt aufzubauen. Wir leben in einem eigenen Haus, sind trotz kleiner altersbedingter Baustellen gesund und unsere Katzen haben viele Möglichkeiten, ihre Bedürfnisse auszuleben. Das alles bildet ein Fundament, auf dem ich mich sicher bewegen kann.

Dankbar bin ich auch für die Ausbildung zur Katzenverhaltensberaterin und für die Menschen, die ich dort kennenlernen durfte. Der Austausch mit Kolleginnen ist intensiv, ehrlich und fachlich bereichernd und begleitet mich weit über die Ausbildung hinaus. Ein weiterer großer Dank gilt meinem Pony-Senior. Ich habe für ihn einen bedürfnisgerechten Stall gefunden, in dem er gut versorgt ist. Das nimmt mir viel organisatorischen Druck und erlaubt mir, die Zeit mit ihm wirklich zu genießen. Dass er mit 29 Jahren noch fit ist, ist für mich alles andere als selbstverständlich. Und nicht zuletzt bin ich dankbar für meine Freunde und meine Familie, die mich tragen, auffangen und meinen Weg mit Interesse und Wärme begleiten.

Mein Ausblick auf 2026

Was ich 2026 anders (besser) mache

2026 möchte ich einige Dinge bewusster und klarer angehen. Ein konkreter Schritt wird sein, meinen Anamnesebogen für Problemverhalten zu überarbeiten. Die bisherigen Anfragen haben mir gezeigt, dass die Halter*innen mit den vielen Fragen überfordert sind, und vielleicht haben mich auch einige wegen dem zu großen Fragebogen nicht beauftragt.

Außerdem nehme ich mir vor, weniger parallel zu starten und mehr konsequent abzuschließen. Ich neige dazu, viele Ideen gleichzeitig zu verfolgen, was Kreativität bringt, aber auch Energie kostet. 2026 soll mehr Fokus bringen. Inhalte und Angebote möchte ich strategischer planen, ohne mich dabei zu verbiegen oder in ein Marketingkorsett zu zwängen, das nicht zu mir passt.

Auch beim Thema Werbung will ich einen Schritt weitergehen. Statt sie aus Sorge komplett zu meiden, möchte ich gezielter testen und Erfahrungen sammeln, ohne mich unter Druck zu setzen. Ebenso wichtig ist mir, meine eigene Energie ernster zu nehmen. Pausen sollen nicht erst dann kommen, wenn nichts mehr geht, sondern bewusst eingeplant werden. Dafür brauche ich klarere Abläufe und Prozesse, die mich entlasten und mir den Rücken freihalten. Nicht um schneller zu werden, sondern um langfristig arbeitsfähig zu bleiben.

So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten

Auch 2026 begleite ich dich und deine Katze dort, wo es wirklich hakt. Mein Schwerpunkt bleibt die individuelle Katzenverhaltensberatung bei Problemverhalten. Hier schauen wir gemeinsam genau hin, analysieren Ursachen und entwickeln Lösungen, die zu deiner Katze, deinem Alltag und deinen Möglichkeiten passen. Keine schnellen Tipps, sondern fundierte Arbeit, die nachhaltig etwas verändert. Und keine Sorge, du brauchst nicht in meiner Nähe zu wohnen, denn ich biete auch Online-Beratungen an, mit denen ich sehr gute Erfahrungen gemacht habe.

Wenn du unsicher bist, ob eure Haltungsbedingungen wirklich katzengerecht sind oder ob kleine Stellschrauben schon viel bewirken könnten, ist meine Haltungsberatung das richtige Angebot für dich. Oft entstehen Probleme nicht aus dem Verhalten der Katze heraus, sondern aus gut gemeinten, aber ungünstigen Rahmenbedingungen.

Für allgemeine Fragen rund um Katze, Training oder Alltag gibt es weiterhin meine 1:1 Sprechstunde. Wichtig ist mir dabei die klare Abgrenzung: Sie ist nicht für bestehende Verhaltensprobleme gedacht, sondern für Orientierung, Einordnung und präventive Fragen.

Wichtige Projekte, welche ich 2026 umsetzen möchte

Bei Konflikten unter Katzen und bei Wiederzusammenführungen arbeite ich aktuell an einem neuen, erweiterten Konzept. Training spielt hier eine zentrale Rolle. Deshalb kombiniere ich künftig die individuelle Beratung mit strukturierten Selbstlerninhalten. Du bekommst nicht nur Termine mit mir, sondern zusätzlich Videos, die dir Training, Management und Hintergrundwissen verständlich erklären. Die ersten Inhalte produziere ich in den nächsten Wochen.

Außerdem möchte ich das Thema Clickertraining deutlich vertiefen. Geplant ist eine Webinar-Reihe, in der es nicht nur um die Basics geht, sondern auch um sauberes Timing, sinnvollen Trainingsaufbau und typische Stolperfallen. Clickertraining ist kein Zauberwerkzeug, aber richtig eingesetzt ein unglaublich starkes Werkzeug für Beziehung, Kooperation und Verhaltensänderung. Wenn du Interesse an einem Anfänger-Webinar zum Thema Clickertraining hast, dann schreibe mir gerne eine unverbindliche E-Mail 😊.

Kurz gesagt: 2026 wird strukturierter, praxisnäher und trainingsorientierter. Für dich und für deine Katze.

Meine 8 Ziele für 2026

  • Viele weitere Beratungen mit Katzenhalterinnen und Katzenhaltern, für die das Wohl ihrer Katzen wirklich im Mittelpunkt steht. Mir ist wichtig, mit Menschen zu arbeiten, die bereit sind hinzuschauen, Verantwortung zu übernehmen und auch neue Wege zu gehen, selbst wenn sie ungewohnt sind.
  • Ich möchte mir eine E-Mail-Liste aufbauen, um Wissen, Gedanken und Neuigkeiten regelmäßig zu teilen. Nicht laut, nicht aufdringlich, sondern ehrlich und fachlich fundiert. Wenn du magst, abonniere meinen Newsletter und verpasse keine Neuigkeiten, meinen Guide bekommst du als Dankeschön dazu 😉
  • Online Kurse zum Clickertraining und zu Konflikten unter Katzen erstellen und veröffentlichen. Mir geht es dabei nicht um schnelle Lösungen, sondern um verständliche Inhalte, die Zusammenhänge erklären und Training sinnvoll in den Alltag integrieren.
  • Das Jahr mit einem Gewinn abschließen. Nicht als Selbstzweck, sondern weil wirtschaftliche Stabilität die Grundlage dafür ist, gute Arbeit leisten zu können, ohne dauerhaft über die eigenen Grenzen zu gehen.
  • Strukturen schaffen, die mir Zeit sparen und Dinge vereinfachen. Weniger Chaos im Hintergrund bedeutet mehr Energie für Beratung, Training und die Inhalte, die mir wirklich wichtig sind.
  • Mehr vernetzen und in den Austausch gehen, sowohl fachlich als auch persönlich. Vielleicht entstehen daraus auch Kooperationen, die sich nicht nach Marketing anfühlen, sondern nach echter, sinnvoller Zusammenarbeit.
  • Das Training mit meinen eigenen Katzen wieder intensiver aufnehmen und vertiefen. Gleichzeitig möchte ich mich fachlich weiterbilden, Neues lernen und mein Wissen kontinuierlich hinterfragen, denn gutes Training entsteht nicht aus Routine, sondern aus Weiterentwicklung.
  • Mindestens zweimal in den Europapark fahren 🎢. Den Kopf abschalten und Spaß haben.

Mein Motto für 2026

Kleinschrittig vorgehen – Dranbleiben

Ich habe dieses Motto gewählt, weil es für mich eine doppelte Bedeutung hat. Zum einen beschreibt es meinen persönlichen Weg: Ich möchte bewusst Schritt für Schritt vorgehen, Dinge konsequent zu Ende bringen und dabei dranbleiben, auch wenn es manchmal langsam vorangeht. Zum anderen passt es perfekt zu meiner Arbeit mit Katzen: Training und Veränderungen brauchen Zeit, Geduld und kleine, gut durchdachte Schritte. Nur so entstehen nachhaltige Erfolge – für Mensch und Katze gleichermaßen.

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1 Gedanke zu „Jahresrückblick 2025: Sichtbar geworden, Erfahrungen gesammelt, gewachsen“

  1. Liebe Angelina, vielen Dank, dass Du Dein Jahr hier geteilt hast. Als Kollegin in der Katzenverhaltensberatung fühle ich ganz viele Dinge, die Du geschrieben hast.
    Ich bin mittlerweile schon einige Jahre dabei, aber trotzdem kann ich mich noch an meine ersten Beratungen erinnern, die ich ebenso wie Du herbeigesehnt habe und trotzdem gehörigen Respekt hatte.
    Im Gegensatz zu Dir hat es bei mir einige Zeit gedauert, bis ich mich an das Thema Spannungen im Mehrkatzenhaushalt herangetraut habe – zu tief waren noch die Erlebnisse mit unseren eigenen Katzen.
    Ich finde es ganz großartig, wie Du Deinen Weg gehst und wünsche Dir von Herzen, dass sich alles so fügt, wie Du es Dir wünschst!
    Herzliche Grüße, Christiane

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